Lieferland

Wie kann man seinen Hund an die Hundehütte gewöhnen?

Das neue Hundehaus schmackhaft machen!


Ist bei Ihnen gerade ein bellender Vierbeiner eingezogen oder planen Sie, einen Hund bei sich aufzunehmen? Wie bei menschlichem Zuwachs möchten Sie natürlich auch an dieser Stelle dafür sorgen, dass der Hund alles hat: verschiedene Näpfe, Hundedecken und -körbchen, das passende Spielzeug und nicht zuletzt die ideale Hundehütte. Viele (werdende) Hundeeltern stürmen bereits vor dem Einzug des neuen Fellknäuels die Tierausstattungsgeschäfte.

Wenn der Tag gekommen ist, an dem der Hund seinen neuen Rückzugsort kennenlernen soll, sind die Erwartungen hoch. Und die Enttäuschung möglicherweise auch, wenn der Hund seine neue Hütte nicht mag, geschweige denn betreten will. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihren Hund an seine Hundehütte gewöhnen können – mit Geduld und Liebe wird er sich schnell darin wohlfühlen.

Die Wahl der richtigen Hundehütte ist entscheidend.

Denn ein Irischer Wolfshund würde sich kaum in einer Hütte wohlfühlen, die größentechnisch eher für Chihuahuas gemacht ist, oder umgekehrt. Ihr felliger Gefährte muss sich in der Hundehütte problemlos drehen, strecken und hinstellen oder -legen können. Allerdings sollte das neue Zuhause auch nicht so groß sein, dass der Vierbeiner darin friert, weil er den Platz nicht mit seiner Körperwärme beheizen kann. Eine zu geräumige Hundehütte sorgt bei manchen Hunden außerdem dafür, dass sie sich verloren und einsam fühlen.

Aus welchem Material sollte die Hundehütte am besten sein? Weil Hütten für Ihre besten Freunde meist im Garten bzw. im Freien stehen, sollten sie robust und witterungsbeständig sein. Das Material darf die Gesundheit des tierischen Familienmitglieds nicht gefährden und muss deshalb ungiftig und geruchlos sein. Hier kommen wir auch zu des Pudels Kern: Meist fällt die Gewöhnung an die Hundehütte schwer, weil Ihr Hund sie nicht gut riechen kann. Dem können Sie mit einem tierfreundlichen Reinigungsmittel sowie einer alten Decke, einem Stofftier oder einem Spielzeug beikommen. Wenn der Hund bemerkt, dass die Hütte seinen eigenen Geruch trägt, gewöhnt er sich viel schneller daran.

Hundehütten: Je pompöser, desto besser?

Das muss nicht zwangsläufig der Fall sein. Beim Aufstellen einer Hundehütte lassen sich viele von außergewöhnlichen Bauwerken inspirieren: die Villa des Unternehmerpaares aus Berlin oder ein Palast wie aus 1001 Nacht. Dabei sind Hunde viel genügsamer, was nicht heißen soll, dass Sie ihn im undichten Schuppen einquartieren sollen.

Ihr Vierbeiner fühlt sich in einer Hütte wohl, die genau die richtige Größe hat, nach etwas Bekanntem oder ihm selbst riecht und eine Aussichtsmöglichkeit hat. Durch ein oder mehrere Fenster kann er jederzeit in den Garten schauen und hat alles im Blick – zu jeder Tages- und Nachtzeit. Kein Gebell mehr aus Angst, Unsicherheit oder Stress.

Weitere Möglichkeiten, den Hund an seine Hundehütte zu gewöhnen

Neben der Ausstattung des neuen Heims mit bekannten Gegenständen hilft auch das Locken mit leckeren Snacks und Wasser. Dadurch schaffen Sie für Ihren Vierbeiner zu den eigenen Gerüchen auf Decke, Spielzeug und Co. weitere positive Bezüge.

Hunde möchten gelobt werden. Nicht nur, wenn sie einen Ball apportiert oder ihr Geschäft draußen erledigt haben, sondern auch, wenn sie in die neue Hundehütte gehen. Anfangs bieten sich Leckerlis und Streicheleinheiten an, sobald der Vierbeiner die Hütte freiwillig nutzt. Beachten Sie dennoch: Die Hundehütte soll Ihrem felligen Freund auch einen Rückzugsort bieten. Hat er sich zum Schlafen zurückgezogen, sollten Sie ihm seine Ruhe gönnen.

Und wenn das alles nicht funktioniert?

Es kann passieren, dass der Hund die Hundehütte nicht annimmt, nachdem Sie sie ganz seinen Bedürfnissen entsprechend eingerichtet haben. Doch das kommt selten vor. Ansonsten gilt: Akzeptieren Sie die Meinung Ihres Vierbeiners. Wenn er das neue Häuschen nicht mag, könnten Sie versuchen, eine andere Rückzugsmöglichkeit wie einen Hundezwinger zu schaffen. Falls Ihr Gefährte einen sehr starken Bezug zu Ihnen hat, sollten Sie ihm indoor eine kuschelige Hundehöhle bereitstellen. Dann ist er zwar in Sicht- und Rufweite, kann sich aber bei Bedarf zur Erholung zurückziehen.

Unterm Strich gilt: Lassen Sie Ihren Hund bei der Wahl seines Zuhauses und seiner Umgebung nicht außen vor – zwingen Sie ihm keine Hundehütte auf, wenn er diese nicht mag. Versuchen Sie, ihn mit Leckerchen, Wasser, nach ihm riechenden Decken und Stofftieren sowie Spielzeug zu ködern. Zeigen Sie ihm, dass er nicht unter dem Zwang steht, in die Hundehütte gehen zu müssen, und loben Sie ihn, wenn er es doch tut. Gut Ding' will Weile haben: Gerade bei der Gewöhnung eines Hundes an sein neues Haus trifft das zu. Wenn Sie mit Ihrem Liebling an einem Strang ziehen, steht ihm und seinem neuen Rückzugsort nichts mehr im Wege.

Noch Fragen? Dann schreiben Sie uns oder rufen Sie an – Ihre Experten der SAUERLAND GmbH stehen Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.